Wie es weiter geht, verrät vermutlich bereits die Melodie im Kopf.

Ein alter Bekannter, ein Begleiter unseres Alltags aus früheren Zeiten. Vor unserem geistigen Auge blitzen Ernie und Bert auf, alte Erinnerungen werden wach.

Doch was ist aus der guten alten Philosophie des Fragens geworden?  Wenn wir Erwachsene uns diesen Frageformen stellen, merken wir schnell, wie fremd uns die unbefangene Neugier und unser kindlicher Entdeckergeist geworden sind. Nicht nur fremd, nahezu eine Unanständigkeit, denn wer möchte schon jemandem Löcher in den Bauch fragen, es könnte jemandem doch unangenehm sein. Es könnte sich jemand belästigt fühlen. Es könnte jemandem auf die Nerven gehen. Es könnte…

Das Fragen ist zur Chefsache geworden. Zur Kontrollinstanz und (Qualitäts-)Sicherung. Die Hierarchie bestimmt über die Macht der Fragen.

Von oben nach unten wird gefragt – nicht umgekehrt. Das schickt sich nicht.

Notwendigkeit und Sinn der Fragen bleiben dabei oftmals auf der Strecke. Wer die wirklich wichtigen Fragen zu stellen hätte, hat vielleicht (noch) nicht die entsprechende Position dafür.

Dabei sprechen wir doch immer davon, dass es keine blöden Fragen gibt.

Wieso… fragen wir nicht einfach, wenn uns etwas sinnvoll erscheint?

Weshalb… überlegen wir uns bereits Antworten, bevor wir’s überhaupt versucht haben?

Warum… lassen wir nicht unser Gegenüber selbst entscheiden, wie es mit der Frage umgehen will? 

Wer fragt, wird stets wissen…

 

wer nicht fragt, bleibt dumm. 


Thx a lot, dear Thomas and Régmúlt for your great pics!

About Sabrina Koch

Sabrina ist als Coach, Supervisorin, Kunsttherapeutin und Referentin tätig. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen. Manager und Unternehmer, aber auch Menschen in Krisen oder Jugendliche begleitet sie durch ihre motivierende Art mit Klarheit und Wertschätzung.